Hinweise zur schulischen Situation des Friedrich-Ebert-Gymnasiums während der COVID-19-PandemieFEGlogozugeschnittenxcfklein.png

Stand: 29.05.2020, 17.25 Uhr

 

Hinweise und Anmerkungen vorab: 

 

 

  • Eine Bitte:  

Bitte tragt bzw. tragen Sie bis auf Weiteres im Schulgebäude, auf dem Schulgelände und im Schulumfeld sogenannte Community-Masken, sofern Ihr Euch in Situationen befindet bzw. Sie sich in Situationen befinden, in denen der Mindestabstand von 1,5 m nicht verlässlich eingehalten werden kann (z.B. während eines Ortswechsels im Flur). Community-Masken sind einfache Mund-Nasen-Masken (wie beispielsweise selbstgenähte Masken aus Baumwolle). Diese sind (in einer begrenzten Anzahl) auch im Sekretariat der Schule erhältlich. 

 

  • Eine technische Notiz:

Da die Seite kontinuierlich aktualisiert wird, empfiehlt es sich, den Cache des Browsers zu leeren, damit die angezeigten Inhalte aktuell sind. 

 

 

  

Eckpunkte zur Wiederaufnahme des Unterrichts ab dem 11.05.2020 bei fortgesetztem Distanzlernen

Das Schulministerium hat die Eckpunkte bekannt gegeben, nach denen der Unterricht gegenwärtig wieder aufgenommen werden soll. Diese Eckpunkte haben wir am FEG zu einem Konzept verdichtet, das zwei Grundsätzen genügt: 

 

1. Vorrang von Gesundheitsschutz und Hygieneplanung

Die Planung zur Wiederaufnahme des Unterrichts trägt den Erfordernissen des Gesundheitsschutzes unbedingt Rechnung. Daher werden insbesondere die folgenden Vorkehrungen getroffen:

  • Teilung von Klassen, Kursen und Lerngruppen: Um während der Präsenzphasen durchgängig einen Abstand von 1,5 Metern sicherstellen zu können, sind sämtliche Lerngruppen konsequent in zwei oder - bei größeren Klassen - in drei Teilgruppen geteilt worden. Die Aufteilung haben die Klassen- und Jahrgangsstufenleitungen vorgenommen, sodass neben der Größe der Teilgruppen auch soziale Aspekte Berücksichtigung gefunden haben. Informiert wird über die Einteilung rechtzeitig vor dem jeweiligen "ersten Schultag".
  • Aussetzung des Lehrerraumprinzips: Während der Covid-19-Pandemie wird das Lehrerraumprinzip bis auf Weiteres ausgesetzt. Teilgruppen in der Sekundarstufe I erhalten ihren Unterricht konsequent in einem intensiv gereinigten Stammraum. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II wechseln nach jeder Unterrichtsstunde bzw. -doppelstunde den Kursraum und nehmen die nächste Unterrichtseinheit in einem frisch gereinigten, unbenutzten Raum wahr. 
  • Reduzierung des Umfangs von differenziertem Unterricht: Um in der Sekundarstufe I den Unterricht in stabilen Teilgruppen zu gewährleisten, wird auf Unterricht, der in klassenübergreifenden Lerngruppen erteilt wird (z.B. der Religionsunterricht), weitgehend zugunsten von Unterrichtsstunden im Klassenverband verzichtet. 
  • Verzicht auf Sportunterricht: In sämtlichen Jahrgangsstufen bis auf die Q1 wird der Sportunterricht ausgesetzt. Auf den FEGBoards wird den Jahrgangsstufen im Rahmen des Distanzlernens jedoch ein Bewegungsangebot unterbreitet, das klassen- und kursübergreifend eine Sportlehrkraft betreut. In der Jahrgangsstufe Q1 bleibt der Sportunterricht sowohl in den Distanzlern- als auch in den Präsenzphasen erhalten – in den Präsenzphasen allerdings als Theorieunterricht.
  • Vermeidung von Personenansammlungen: Ein gestaffelter Unterrichtsbeginn sowie ein gestuftes Unterrichtsende führen dazu, dass es auf dem Schulhin- und -rückweg nicht zu großen Schülerinnen- und Schülergruppen kommt (z.B. an der Straßenbahnhaltestelle).
  • Regulierung der Pausengestaltung: Um auch außerhalb des Unterrichtsgeschehens dafür Sorge zu tragen, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, unterliegen die Pausen einem besonderen Regelwerk
  • Konsequente Umsetzung des Hygieneplans: Der Hygieneplan des FEG, der sämtliche Anstrengungen bündelt, um eine einwandfreie hygienische Situation zu gewährleisten, wird in enger Abstimmung mit dem Schulträger ohne Abstriche realisiert. 

Als Konsequenz des strikten Raummanagements ist es möglich, Teilgruppen aus bis zu drei Jahrgangsstufen gleichzeitig zu unterrichten. Dies führt zu einem Zeitplan, der sich über den nachstehenden Link einsehen lässt:

Wichtig ist, dass die Planung der Präsenzphasen dem Infektionsgeschehen innerhalb des FEG und außerhalb der Schule angepasst wird. Daher sind jetzt schon zwei Varianten konzipiert - auch diese müssen aber ggf. modifiziert und u.U. noch weiter ausgedünnt werden. 

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen haben, entscheiden die Eltern (gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt), ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern bitte den Schulleiter, Herrn Langner, und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.

In der Folge entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Diesen Schülerinnen und Schülern sollen Lernangebote für zu Hause gemacht werden (Lernen auf Distanz).

Eine Teilnahme an Prüfungen ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

 

2. Parallelität von Distanzlernen ("Lernen auf Distanz") und Präsenzphasen ("Lernen vor Ort")

Die Präsenzphasen ersetzen bis zu den Sommerferien das Distanzlernen nicht, sondern sie ergänzen es. Sie dienen dazu, den wichtigen Beziehungskontakt zwischen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräften zu sichern und damit auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülerinnen- und Schülergruppen in den Zeiten von Corona einzugehen. Zudem tragen die Präsenzphasen dazu bei, die Möglichkeiten eines Lernens auf Distanz zu verbessern und entsprechende Grundlagen dafür zu optimieren.

Gleichzeitig hilft der Präsenzunterricht dabei, die Notengebung auf eine valide Basis zu stellen. Einzelheiten zu den besonderen Regelungen der Leistungsbewertung (Klassenarbeiten und Klausuren, Notengebung, Versetzung, Nachprüfung und Höchstverweildauer) im laufenden Halbjahr finden sich unten. Diese Regelungen sind so gestaltet, dass den Schülerinnen und Schülern am FEG durch die besonderen Umstände in der Schullaufbahn keine Nachteile entstehen. 

 

Bitte wendet Euch und wenden Sie sich bei Rückfragen jederzeit an den Schulleiter, Herrn Langner. Die Kontaktdaten (auch außerhalb der Öffnungszeiten des Sekretariat) sind auf der Website des FEG hinterlegt. 

 

 

Materialgestützes Distanzlernen wird fortgesetzt

Parallel zu den Präsenzphasen bietet das Friedrich-Ebert-Gymnasium materialgestützte Möglichkeiten des Distanzlernens auf einer digitalen Basis an. Die Werkzeuge dieses Distanzlernens sind an die Ergebnisse des Schülerinnen- und Schüler-, Eltern- sowie Lehrerinnen- und Lehrerfeedback angepasst worden. Die neue Zusammenstellung kann hier eingesehen werden.

Erläuterungen zu dem aktualisierten Distanzlernen einschließlich der geplanten Arbeitsrhythmen finden sich unter diesem Link.

 

 

Schwerpunktthemen

Hygiene und Infektionsschutz

Am Friedrich-Ebert-Gymnasium existiert der nachstehende Hygieneplan:

Dessen Umsetzung zielt insbesondere darauf, dass

  • bis zur Wiedereröffnung des FEG in allen Gebäudeteilen eine Grundreinigungen erfolgt ist, die den besonderen hygienischen Anforderungen der aktuellen Situation entspricht,
  • eine arbeitstägliche Reinigung von Kontaktflächen (insbesondere Handkontaktflächen) stattfindet sowie
  • intakte Sanitäranlagen mit entsprechender Sanitärausstattung wie Seifenspender, Papierhandtuchspender und Abfallabwurf vorhanden sind.

Die Ausführungen in dem Hygieneplan orientieren sich an dem Rahmen-Hygieneplan für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche des Landeszentrums Gesundheit NRW, der über den nachstehenden Link eingesehen werden kann:

Zudem berücksichtigt der Hygieneplan die Aspekte, die das Schulministerium in seiner Schulmail am 18.04.2020 benannt hat: 

  • Zahl und Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die Teilnehmerzahl ist zu begrenzen in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der Zahl der benötigten Aufsichtspersonen. Es muss zwischen den Schülerinnen und Schülern (Prüflingen) und zwischen diesen und Lehrkräften (Prüfende / Aufsichtspersonal) ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können.

Es hat eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene Registrierung zu erfolgen, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen.

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen.

  • Persönliches Verhalten

Neben Beachten der Husten- und Nieß-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln sollten keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam genutzt werden.

  • Ausschluss von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Symptomen

Symptomatisch kranke Personen sind von der Teilnahme an Unterricht und Prüfungen auszuschließen. Die Beteiligten (Prüflinge und Prüfende) sollten keiner gefährdeten Gruppe angehören. Zur Symptomatik bei COVID-19 finden Sie Hinweise in der hier verlinkten medizinisch-hygienischen Stellungnahme.

  • Gestaltung des Unterrichts- bzw. Prüfungsraums

Die Gestaltung der Räumlichkeit muss von der Tisch- und Sitzordnung, dem Zugang zum Raum (auch Treppenhäuser und sonstige Verkehrsflächen) und zum Sitzplatz, den Belüftungsmöglichkeiten und dem Zugang zu Toiletten und Waschgelegenheiten die Gewähr bieten, dass der vorgegebene Mindestabstand zwischen Prüflingen und Prüfern von 1,5 Metern zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden kann. Die Hand-Kontaktflächen wie z.B. Tische sollen leicht zu reinigen sein.

  • Erweiterte Präventivmaßnahmen durch Tragen von Masken

Eine Maskenpflicht ist nur dann erforderlich, wenn die gebotene Abstandswahrung nicht eingehalten werden kann.

  • Händewasch- und Händedesinfektionsmöglichkeiten

Es ist für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten zu sorgen. Die Sanitäranlagen müssen mindestens mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet sein. Sie müssen unter dem Kriterium der Abstandswahrung gut erreichbar sein. Der Zugang zur Händedesinfektion sollte vor Eintritt in den Unterrichts- bzw. Prüfungsraum und gegebenenfalls zusätzlich an gut erreichbaren Plätzen im Gebäude wie z.B. auf Fluren ermöglicht werden. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden. Hautverträgliche Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis können bei nicht sichtbarer Verschmutzung alternativ benutzt werden.

  • Standards für die Sauberkeit in den Schulen

Potentiell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, sollen durch eine arbeitstägliche Reinigung und in zuvor definierten Bereichen (z.B. Handkontaktflächen, gemeinsam benutze Tastaturen, Sanitäranlagen, Türkliniken und Treppenläufe) ggfls. durch eine zusätzliche Flächendesinfektion mittels Wischdesinfektion (z.B. vorgetränkte Wischtücher) dekontaminiert werden. Es sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden.

Über den Hygieneplan hinaus werden die Schülerinnen und Schüler gebeten, die Hinweise und Verhaltensregeln zu beachten, die in der nachstehenden Übersicht aufgeführt sind und die ergänzenden Erklärvideo veranschaulicht werden: 

 

Die Bedeutung des Infektionsschutzes, die auch durch die obigen Punkte unterstrichen wird, hebt die Schulministerin, Yvonne Gebauer, u.a. am 15.04.2020 hervor:

"Handlungsleitend bei allen Planungen war, ist und bleibt für mich die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und aller in Schule Beschäftigten."

Dieser Grundsatz wird am FEG ohne Einschränkung geteilt. Seitens der Schulleitung wird - auch durch einen kontinuierlichen Dialog mit dem Schulträger und der Schulaufsicht - nach besten Kräften darauf hingewirkt, dass dem Infektionsschutz unbedingt Rechnung getragen wird.

 

 

Hinweise zur Erbringung schulischer Leistungen sowie zu Versetzungen in die nächsthöhere Jahrgangsstufe  

Bezogen auf die Leistungsbewertung gelten im laufenden Schulhalbjahr folgende Regelungen:

 

Klassenarbeiten und Klausuren

In der Sekundarstufe I wird die Anzahl von Klassenarbeiten abgesenkt. Angesichts der für dieses Schuljahr geänderten schulrechtlichen Grundlagen soll auf Klassenarbeiten weitgehend verzichtet und stattdessen anderen Wegen der Leistungsbeurteilung der Vorrang gegeben werden. Weiterhin gilt, dass die während des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben in der Regel keiner Leistungskontrolle oder -bewertung unterliegen. Knüpft der Unterricht nach Wiederbeginn an die bearbeiteten Aufgaben an, so können Leistungen, die dann, auch infolge des häuslichen Arbeitens, aus dem Unterricht erwachsen, bewertet werden. Gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, sollen zur Kenntnis genommen werden und in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht (also in die „Somi-Noten“) miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen.

In der Einführungsphase wird in allen Fächern die Anzahl der zu schreibenden Klausuren auf jeweils eine und die Klausurdauer verringert. (Die zentrale schriftliche Leistungsüberprüfung am Ende der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe entfällt.)

Die vorstehende Regelung zur Verringerung der Klausuranzahl und -dauer gilt auch im ersten Jahr der Qualifikationsphase in den zwei Leistungskursfächern und in den von der Schülerin oder dem Schüler gewählten schriftlichen Grundkursfächern.

 

Notengebung

Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im zweiten Schulhalbjahr beruhen in der Sekundarstufe I auf der Gesamtentwicklung während des ganzen Schuljahres unter Einbeziehung der Zeugnisnote im ersten Halbjahr.

Für Leistungsbewertungen in der Klasse 9 gilt,

  1. dass den Schülerinnen und Schülern auf Wunsch im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten Gelegenheit zu zusätzlichen schriftlichen, mündlichen oder praktischen Leistungen mit dem Ziel der Notenverbesserung zu geben ist und die Schülerinnen und Schüler entsprechend zu beraten sind, und
  2. dass für Schülerinnen und Schüler, bei denen eine Leistungsbewertung nicht möglich ist und aus organisatorischen Gründen nicht herbeigeführt werden kann, auf die Benotung des vorangegangenen Halbjahres zurückzugreifen ist.

In der Sekundarstufe II kann von dem Grundsatz zur gleichwertigen Bildung der Kursabschlussnote aus den Endnoten beider Beurteilungsbereiche zugunsten von Schülerinnen oder Schülern abgewichen werden.

Für Schülerinnen und Schüler im zweiten Halbjahr der Einführungs- oder der Qualifikationsphase, bei denen eine Leistungsbewertung nicht möglich ist und aus organisatorischen Gründen nicht herbeigeführt werden kann, ist auf die Kursabschlussnoten des ersten Halbjahres der Einführungs- bzw. Qualifikationsphase zurückzugreifen. Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der Fortschreibung der Kursabschlussnoten im zweiten Halbjahr der Qualifikationsphase in einem oder mehreren belegten Leistungs- oder Grundkursen vier oder weniger Punkte der einfachen Wertung erreicht haben, erhalten die Möglichkeit zur Nachprüfung in diesen Fächern. Eine Zulassung zur Nachprüfung erfolgt auch, wenn die Verbesserung einer Minderleistung in mehr als einem Fach erforderlich ist. Die Prüfungsaufgaben sind dem Unterricht des ersten Halbjahres zu entnehmen.

Erfolgt die Ermittlung der Kursabschlussnote des zweiten Halbjahrs der Qualifikationsphase durch Fortschreibung, so können Schülerinnen und Schüler, die auf der Basis der vorliegenden Leistungen die Voraussetzungen für den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife nicht erfüllen, diese auch abweichend über Nachprüfungen in den verpflichtend einzubringenden Fächern erwerben, die mit weniger als fünf Punkten bewertet wurden.

 

Versetzung und Schulformwechsel

Am Ende der Erprobungsstufe können alle Schülerinnen und Schüler in die Klasse 7 übergehen. Soll ein Schulformwechsel empfohlen werden, ist dies den Eltern schriftlich mitzuteilen und ggf. ein Beratungsangebot zu machen. Über den empfohlenen Schulformwechsel entscheiden die Eltern.

Die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe gehen ohne Versetzung in die nächsthöhere Klasse über, es sei denn, die Versetzung ist mit einem Abschluss oder einer Berechtigung verbunden. Am Ende der Klasse 9 erfolgt eine Versetzung in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe.

Eine Zulassung zur Nachprüfung erfolgt in der Jahrgangsstufe 9 auch dann, wenn die Verbesserung um eine Notenstufe in mehr als einem Fach erforderlich ist, um einen Abschluss oder eine Berechtigung zu erwerben. Es finden dann mehrere Prüfungen statt. Die Prüfungsaufgaben sind dem tatsächlich erteilten Unterricht in der jeweiligen Klasse zu entnehmen.

Sofern das Ruhen des Unterrichts zu einer Wiederholung führt, kann die Versetzungskonferenz eine angemessene Verlängerung des Besuchs der Sekundarstufe I über die Höchstverweildauer hinaus beschließen.

Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase gehen ohne Versetzung in die Qualifikationsphase über. Eine Zulassung zur Nachprüfung zum Erwerb eines dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschlusses oder des mittleren Schulabschlusses erfolgt auch dann, wenn die Verbesserung um eine Notenstufe in mehr als einem Fach erforderlich ist, um einen Abschluss oder eine Berechtigung zu erwerben.

Schülerinnen und Schüler können die beiden ersten Halbjahre der Qualifikationsphase auch wiederholen, wenn sie die üblichen Voraussetzungen nicht erfüllen. Die Schülerinnen und Schüler sind über die Vor- und Nachteile einer Wiederholung umfassend zu beraten. Bei einer angemessenen Verlängerung des Besuchs der gymnasialen Oberstufe über die Höchstverweildauer hinaus bedarf es keiner Entscheidung durch die obere Schulaufsichtsbehörde.

 

 

Hinweise im Zusammenhang mit dem Abitur

Abiturprüfungen 

Die schriftlichen Prüfungen im ersten bis dritten Abiturfach sind bis auf wenige Nachschreibtermine inzwischen ohne Zwischenfälle durchgeführt wurden. Der detaillierter Zeitplan, der diesen Prüfungen zugrunde lag, kann hier eingesehen werden (Planungsstand: 17.04.2020, 13.00 Uhr).

Die mündlichen Prüfungen im vierten Abiturfach finden am Montag, 08.06.2020 (ganztägig), und am Dienstag, 09.06.2020 (nachmittags), statt. Als Termin der mündlichen Prüfungen im ersten bis dritten Fach ist Freitag, 19.06.2020, vorgesehen.

Die Bac-Prüfungen sind am Montag, 15.06.2020, sowie am Dienstag, 16.06.2020, geplant. 

Für die Abiturprüfungen hat die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und aller in Schule Beschäftigten oberste Priorität. Daher werden selbstverständlich die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um die Gesundheit der Prüflinge und der betreuenden Lehrkräfte zu schützen.

Die Abiturzeugnisse werden, am 27.06.2020 ausgegeben. Hinweise zur Organisation der Entlassfeier sowie zur Anmeldung können über die nachstehenden Link eingesehen werden: 

Um weitere Fragen rund um Abiturprüfungen zu beantworten, aktualisiert das Schulministerium im Bildungsportal unter www.schulministerium.nrw.de die Liste der Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ-Liste) ständig.

 

 

Not-Betreuungsangebot

Das Friedrich-Ebert-Gymnasium hält eine Notbetreuung insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 6 vor. Die Grundlage hierfür bildet eine allgemeine Weisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 13.03.2020.

Aus Gründen des Infektionsschutzes werden am Friedrich-Ebert-Gymnasium Betreuungsgruppen grundsätzlich im bisherigen Klassenverband gebildet. Sollte die Zahl der zu betreuenden Kinder gering ausfallen, erfolgt die Betreuung unter Umständen jahrgangsbezogen. Die einzelnen Betreuungsgruppen umfassen nur in Ausnahmefällen mehr als fünf Kinder

Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können. 

Um die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen, ist die Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen  über eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachzuweisen. Bitte verwenden Sie für die Bescheinigung und Ihren Antrag auf Not-Betreuung die folgende Vorlage: 

Kinder können die Angebote nur wahrnehmen, wenn sie bezüglich des Corona-Virus nicht erkrankt oder erkrankungsverdächtig sind. Insbesondere dürfen Kinder, die von der örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt worden sind, die Schule auf keinen Fall betreten und können daher an dem Angebot – mindestens vorübergehend – nicht teilnehmen.

Die Schulleitung lehnt die Aufnahme nur ab, wenn andernfalls die Durchführung der Notbetreuung insgesamt gefährdet wäre (z.B. aus Gründen des Infektionsschutzes). In einem solchen Fall müssen die Schulaufsicht und das Jugendamt beteiligt werden.

Zudem wird die Notbetreuung am FEG zur Abwehr von Kindeswohlgefährdungen erweitert. Die Entscheidung über die Notwendigkeit der Aufnahme eines Kindes aus Gründen der Kindeswohlgefährdung in die Notbetreuung ist von der Jugendamtsleitung oder einer von ihr benannten Person zu treffen und zu dokumentieren. Die Abschrift der Entscheidung ist der Schulleitung auszuhändigen.

Die Notbetreuung am Friedrich-Ebert-Gymnasium erstreckt sich an Werktagen von Montag bis Freitag auf den Zeitraum von 7.45 Uhr bis 15.30 Uhr. Betreut werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften des Friedrich-Ebert-Gymnasiums. Außerhalb der Ferienzeiten übernimmt allerdings die pädagogische Übermittagsbetreuung der HAB die Nachmittagsbetreuung.

Lehmanns Gastronomie schließt den Mensabetrieb. Sollten Familien auf die Notbetreuung zurückgereifen müssen, so ist es empfehlenswert, den Kindern ein Lunchpaket mitzugeben. 

 

 

Schulfahrten, Schulveranstaltungen an außerschulischen Lernorten

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW weist darauf hin, dass unabhängig von der Dauer des derzeit ruhenden Schulbetriebs in diesem Schuljahr keine Schulwanderungen, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten und internationalen Begegnungen (Schulfahrten) mehr genehmigt werden dürfen. Bereits genehmigte Schulfahrten sind abzusagen. Ebenso sind schulische Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich, zum Beispiel der Besuch von Museen sowie kultureller oder sportlicher Veranstaltungen und weitere Projekte mit außerschulischen Partnern.

Mit der SchulMail vom 6. März 2020 hat das Schulministerium im Falle der erforderlichen Absage von Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustauschen sowie bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine grundsätzliche Kostenübernahme für die vom Vertragspartner (z.B. Reiseveranstalter, Transportunternehmen, Unterkünfte) in Rechnung gestellten und nachgewiesenen Stornierungskosten durch das Land zugesagt. Dies gilt nunmehr für alle Schulfahrten im Sinne der Richtlinien für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2), die bis zum Beginn der Sommerferien durchgeführt worden wären.

Das Land Nordrhein-Westfalen tritt jedoch nicht in bestehende Verträge mit Dritten ein. Daher erfolgt die Auszahlung nicht direkt an den oder die Vertragspartner, sondern ausschließlich an die Schulen. Die Erstattung von Stornierungskosten wird über die Bezirksregierungen erfolgen und muss bis zum 15.03.2020 auf dem Dienstweg beantragt werden.

 

 

Hilfe

Das FEG bietet Schülerinnen und Schüler bei Sorgen und Nöten Unterstützung an. Frau Block ist als Beratungslehrerin auch weiterhin für Euch da. Ihr könnt Sie unter andrea.block(at)feg-bonn(Punkt)de kontaktieren.

 

Jederzeit ansprechbar ist auch Frau Möller, die Sozialarbeiterin der Schule:

 

Außerdem gibt es hier Hinweise dazu, wie man fit durch die Krise kommt: 

Bitte beachten:

Teilweise befinden sich unter dem Link auf den Fotos Personen, die den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einhalten und auch mehr als zwei Personen, was aktuell natürlich so nicht mehr gestattet ist! Das liegt daran, dass die Aufnahmen letzte Woche entstanden sind, als die aktuellen Vorgaben vom 22.03.2020 noch nicht veröffentlicht worden sind. Dies hat allerdings keine Auswirkungen auf die Übungen selbst.


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