Materialgestütztes DistanzlernenFEGlogozugeschnittenxcfklein.png

am Friedrich-Ebert-Gymnasium während der Schulschließung vor den Osterferien (Stand: 19.04.2020, 15.00 Uhr)

 

 

Was ist neu?

- Erläuterungen zum Konzept "Distanzlernen 2.0"

- Link zu den FEGBoards 2.0 (Passwort: FEG-Bonn2020), die ab dem 20.04.2020, 14.00 Uhr, vollständig bestückt sind. 

 

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Gegenwärtig bietet das Friedrich-Ebert-Gymnasium Formen des materialgestützten Distanzlernens an. Dieses Distanzlernen, das in den Osterferien überarbeitet wurde, wird auf der Grundlage von

  • neu gestalteten digitalen Tafeln ("FEGBoards 2.0"),
  • einer digitalen Ablage ("FEGDrive"),
  • digitalen Briefkästen ("FEGMail") sowie
  • digitalen Gruppenräumen ("FEGGroups")

durchgeführt. Übersichtlich dargestellt wird das Konzept unter dem folgenden Link:

Maßgebliches Kriterium für die Auswahl der konkreten Werkzeuge für das Distanzlernen ist die Praktikabilität. Zwar wären - gemessen an den verfügbaren technischen Möglichkeiten und vor dem Hintergrund der bestehenden theoretischen Konzepte zum onlinegestützen Lernen - weitere Lernformen und -angebote umsetzbar gewesen; allerdings wäre vermutlich auch eine größere Anzahl von Problemen bei der Nutzung der Instrumente aufgetreten (von Bedienungsschwierigkeiten bis hin zu Problemen im Zusammenhang mit einer erhöhten Serverlast). 

Sollten einzelne Lerngruppen und ihre Lehrkräfte weitere Lernformen nutzen wollen, so besteht die Möglichkeit, auf die ergänzenden Angebote zurückzugreifen. Mit Familien, von denen bekannt ist, dass sie nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen, um vollständig an dem Distanzlernarrangement zu partizipieren, tritt die Schulleitung in Kontakt, um nach Möglichkeiten zu suchen, um die Voraussetzungen zu schaffen. Dies ist bereits in mehreren Fällen geschehen. 

 

 

Lernzeit statt Leistungszeit: im häuslichen Umfeld Medien erproben und Inhalte vertiefen

Das Distanzlernen ist eine neue Form des Lehrens und Lernens, die durch die Schulschließung notwendig geworden ist. Inzwischen wird das Distanzlernen seit mehreren Wochen erfolgreich praktiziert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen lassen es zweckmäßig erscheinen, folgende Eckpunkte in Erinnerung zu rufen:

 

  • Das Distanzlernen bietet Schülerinnen und Schülern Lerngelegenheiten und ist als Lernzeit, nicht als Leistungszeit konzipiert.

Das Schulministerium stellt dazu fest:

"Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die während der gegenwärtigen Zeit des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben werden daher in aller Regel nicht benotet. Sie können aber durch die Lehrerinnen und Lehrer überprüft und für die weitere Arbeit im Unterricht ausgewertet werden."

Im FEG gilt daher grundsätzlich die Regel, dass die Ergebnisse des Distanzlernens nicht benotet werden. Allerdings werden gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und fließen in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht (also in die „Somi-Noten“) mitein.

 

  • Das Distanzlernen findet im häuslichen Umfeld statt und trägt insofern den dortigen Rahmenbedingungen Rechnung. 

Diese Rahmenbedingungen sind oft dadurch geprägt, dass sich Familien wenige zur Verfügung stehende Digitalgeräte (Computer, Tablets usw.) teilen müssen. Engpässe entstehen dabei auch, weil viele Eltern die Digitalgeräte für die zu erledigenden Aufgaben im Homeoffice benötigen. 

Welche Spielräume diese Restriktionen für das Distanzlernen lassen, sind auf der Ebene der jeweiligen Klassen und Kurse abzusprechen. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie den Klassenleitungen und Kurslehrerinnen und -lehrern (bspw. bezogen auf die Anzahl der auszudruckenden Dokumente, den Aufgabenumfang, die zeitlichen Vorgaben).

 

  • Die Medien dienen beim Distanzlernen nicht nur als Lernmittel (Lernen durch und in Medien), sondern auch als Lerninhalt (Lernen an und über Medien – Stichwort Medienkompetenz).

Mit dieser Feststellung verbinden sich Chancen, die auch für die weitere Schulentwicklung genutzt werden sollen. Außerdem laden diese Chancen dazu ein, die zur Verfügung gestellten Medienangebote zu erproben und kritisch zu reflektieren

 

 

 

FEGBoards: digitale Tafeln für den Unterricht auf Distanz

Über die lerngruppenbezogenen Boards geben die Lehrerinnen und Lehrer den Klassen und Kursen Unterrichtsimpulse. Das läuft wie bei Tafelanschrieben: Über notierte Lernaufgaben, Merksätze, Materiallinks (s. unten) usw. erhalten die Schülerinnen und Schüler verbindliche Anregungen zur unterrichtlichen Arbeit. Die Lernaufgaben sind dabei i.d.R. so konzipiert, dass sie das Lernen der Schülerinnen und Schüler z.B. in Form von Projekten, fachübergreifenden Vorhaben oder Vorbereitungen von Präsentationen unterstützen und an den Unterricht anknüpfen.

Zugleich dienen die Notizen auf den Boards der Dokumentation des erfolgten Lernens auf Distanz und ermöglichen es den Eltern sowie der Schulleitung, den Fortgang der Lernprozesse während des eingeschränkten Schulbetriebs zu begleiten.

Erreichbar sind die FEGBoards wie folgt:

 

  • FEGBoards 2.0 (ab dem 20.04.2020): 

Passwort: FEG-Bonn2020

http://boards.distanzlernen.de

 

  • alte FEGBoards (bis zum 19.04.2020):

Passwort: FEG-Bonn2020

http://alte-boards.distanzlernen.de

 

 

FEGDrive: bereitgestelltes Material zum Download

Über den Onlinespeicher FEGDrive haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler Unterrichtsmaterialien zukommen zu lassen. Dazu speichern die Lehrerinnen und Lehrer die Materialien im Onlinespeicher, erzeugen einen Downloadlink und stellen diesen auf die FEGBoards der betreffenden Lerngruppen.

 

Unabdingbar ist, dass in diesem Zusammenhang dem Urheberschutz Rechnung getragen wird. Daher wird ergänzend zu den digital bereitgestellten Materialien auf Schulbücher und Fotokopien zurückgegriffen, die in der Schule bereits abgeholt bzw. ausgeteilt wurden. 

Administration des FEGDrives durch Lehrkräfte:

 

 

FEGMail: asynchrone Kommunikation über Unterrichtsinhalte

Der direkte Austausch zwischen den Schülerinnen und Schüler erfolgt über die FEGMail - sowohl um unterrichtsbezogene Rückfragen zu klären als auch um bestimmte Lösungen und Ausarbeitungen bei den Lehrerinnen und Lehrern einzureichen. 

Lehrkräfte werden dabei über Ihre dienstliche FEGMail-Adresse (vorname.nachname@feg-bonn.de) kontaktiert (vgl. die Lehrerinnen- und Lehrerübersicht).

Mit der Kontaktaufnahme an Lehrkräfte per E-Mail ist das Einverständnis verbunden, dass diese die Absenderadresse für die weitere unterrichtsbezogene Kommunikation nutzen dürfen. 

 

 

FEGGroups: digitale Vielfalt als Option

Als Abrundung für das Distanzlernen bietet das Friedrich-Ebert-Gymnasium Schülerinnen und Schülern bzw. Lerngruppen und ihren Lehrkräften an,

zu nutzen. 

Kostenlose A1-Lizenzen des Microsoft Office 365 A1-Programmpakets können über die Klassen- bzw. Jahrgangsstufenleitungen angefordert werden. Weitergehende Fragen oder Supportanfragen können per E-Mail an support@distanzleren.de gerichtet werden. 

 

 

Kommunikation und Kooperation: über Distanzen hinweg zusammen lernen

Um den Schülerinnen und Schülern auch im Rahmen des Distanzlernens Kommunikation- und Kooperationserfahrungen zu ermöglichen, werden in den Klassen und Kursen Lerntandems oder -gruppen (2 - 4 Schülerinnen und Schüler) etabliert. Diese helfen dabei, fachliche Austauschtauschprozesse zwischen den Lernenden zu fördern und gestalten das Distanzlernen lebendiger. 

Diese Austauschprozesse können auf der Grundlage von Microsoft Teams organisiert werden; denkbar sind aber auch andere Modelle und Verfahren, in denen Tandempartner beispielsweise regelmäßig miteinander telefonieren. Wie die Lerntandems oder -gruppen einteilt werden und wie die Zusammenarbeit organisiert wird, sollte zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und den Lehrkräften in den einzelnen Klassen und Kursen vereinbart werden.

Sofern auf die Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten von Office 365 zurückgefriffen werden soll, kann über die Klassen- bzw. Jahrgangsstufenleitungen eine entsprechende A1-Lizenz für Schülerinnen und Schüler angefordert werden (bitte ausschließlich diesen Weg nutzen).

Anregungen dazu, wie mit Office 365 das Lernen und vor allem fachliche Austauschprozesse gefördert werden können, finden sich auf der folgenden Seite einer Schule aus Köln: